Samstag, April 28, 2007

Auch Peach Weber hilft nicht

Es gibt ja so Tage, da kommts knüppeldick. Als wäre Hiobs auferstanden und hätte kurz persönlich vorbeigeschaut. Plan A: Man begibt sich aufs höchste Gebäude der Stadt und springt runter. Plan B: Man schöpft Hoffnung und versucht sein Gemüt mit etwas lustig-heiterem wieder auf Trab zu bringen. Zum Beispiel besucht man die Internetseite von Peach Weber und hört sich dort in Peachs Wochensong-Archiv etwas rum oder zieht sich den Autogram-o-mat rein. Das führt dann allerdings unweigerlich wieder zu Plan A, also auch keine Lösung. (Nun denn: Es sei jedem/jeder freigestellt, Peach Webers Humor ulkig zu finden oder nicht. Da kann man auch eine andere Auffassung haben. Das ist, wie wenn man auf dem Klo hockt und seine Genitalien mit dem Spülwasser in Berührung kommen. Da kann man sich auch fragen, ob nun der Wasserpegel zu hoch, oder der Sack zu lang ist. Ansichtssache eben.)
Item: Anstelle des Hochhauses und Peach Weber mache ich da was ganz anderes. Ich bestelle mir die billigste Flasche Whisky, ein paar Sodas zum Mixen und ein Kübel Eis. Der Fusel geht runter wie ein Sesselilift. Und es wirkt. Selten zuvor hatte ich einen solch schlechten Tag, aber nach ein paar Gläsern huschte mehr als nur ein Lächeln über mein Gesicht. Mehr als nur ein bisschen Frieden, mehr als nur ein bisschen Freude. Und hätte geschätzter Hiob ein Profile auf MySpace.com, er wäre jetzt garantiert unter meinen Top-Friends.
Ein Sesselilift geht aber nicht nur runter, sondern auch wieder obsi. Und so ists auch beim Whisky. Aber an solch einem Tag ist das ja dann auch nix wie gäx. Wie ist das eigentlich mit einem Giraffen? Wenn der kotzen muss, geht das?




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